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Der erste Raureif überzieht die Beete.

Weihnachtsgrüße aus dem winterlichen Garten

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, die Gartenarbeiten sind allmählich abgeschlossen. Nun kommt die Zeit der Stille und Ruhe, Raureif schmückt den Garten weihnachtlich und verzaubert ihn in ein winterliches Gemälde. Von ganzem Herzen wünsche ich Ihnen und allen, die mit mir durch das Gartenjahr 2018 gegangen sind Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr! Ihre Barbara Resch  

Wabi-Sabi in der Gartengestaltung

Die Schönheit des Unperfekten Die alte japanische Philosophie des Wabi-Sabi besagt, dass die Magie der Schönheit nicht in perfekter Makellosigkeit, sondern im Unperfekten, Vergänglichen zu finden ist. Nach dem ästhetischen Prinzip des Wabi-Sabi drückt sich Schönheit in der Gartengestaltung durch Schlichtheit und Natürlichkeit aus. Verwitterungsprozesse sind erlaubt, sogar erwünscht, denn  natürliche Materialien, wie Holz und Stein, erlangen erst mit den Jahren eine ganz besondere Schönheit, Patina. Flechten und Moose, sich selbst aussäende Pflanzen, Wasserstellen für die Fauna verbinden den Garten mit der Landschaft. Bizarre Gehölze, wie sie in der Natur vorkommen, Samenkapseln im Herbst, üppig wachsende Kletterpflanzen prägen das Gartenbild. Formgehölze sind tabu, zudem sind sie arbeitsintensiv. Das Individuelle, wie die Handwerkskunst wird hoch geschätzt. Industriell Vorgefertigtes nach Maß findet man im Wabi-Sabi Garten nicht. Ein Wabi-Sabi Garten braucht mehr als jeder andere dennoch sehr viel Empathie, Aufmerksamkeit und Geduld. Denn erst mit den Jahren entwickelt er seine volle Schönheit.  

Blumenzwiebeln für den Frühling

Frühjahrsblüher sind für mich unentbehrlich und gehören im Herbst in die Erde. Als erste  Frühlingsboten beleben sie jede noch ruhende Staudenrabatte, zieren den Gehölzrand, erobern Rasen und Wiesen und schmücken Töpfe auf Balkon und Dachterrasse. Wie bei allen Pflanzen trägt auch bei den Blumenzwiebeln der richtige Standort zum Blüherfolg bei. So lieben Tulpen und Hyazinthen einen gut drainierten Boden und viel Licht. Narzissen und Schneeglöckchen mögen es lieber feucht und tolerieren zuweil auch ein schattigeres Plätzchen. Tipps zur Gestaltung mit Blumenzwiebeln:  Weiß blühende Frühlingsblüher erleuchten dunkle Gartenpartien, besonders wenn im Frühling die Sonne noch tief steht. Spät blühende Tulpen pflanze ich in Töpfe, im Beet ist  dann die „Konkurrenz“ oft schon zu groß. Kleine Gärten sollten nicht überfrachtet werden, ein Farbthema wirkt sehr harmonisch. Zierlauch, Allium, bereichert den Gräsergarten, auch nach der Blüte.