Autor: poldi

Blumenzwiebeln für den Frühling

Frühjahrsblüher sind für mich unentbehrlich und gehören im Herbst in die Erde. Als erste  Frühlingsboten beleben sie jede noch ruhende Staudenrabatte, zieren den Gehölzrand, erobern Rasen und Wiesen und schmücken Töpfe auf Balkon und Dachterrasse. Wie bei allen Pflanzen trägt auch bei den Blumenzwiebeln der richtige Standort zum Blüherfolg bei. So lieben Tulpen und Hyazinthen einen gut drainierten Boden und viel Licht. Narzissen und Schneeglöckchen mögen es lieber feucht und tolerieren zuweil auch ein schattigeres Plätzchen. Tipps zur Gestaltung mit Blumenzwiebeln:  Weiß blühende Frühlingsblüher erleuchten dunkle Gartenpartien, besonders wenn im Frühling die Sonne noch tief steht. Spät blühende Tulpen pflanze ich in Töpfe, im Beet ist  dann die „Konkurrenz“ oft schon zu groß. Kleine Gärten sollten nicht überfrachtet werden, ein Farbthema wirkt sehr harmonisch. Zierlauch, Allium, bereichert den Gräsergarten, auch nach der Blüte.        

Draußen leben mit einer Freiluftküche.

Genuss pur

Natürlich ist sie ein gewisser Luxus und veredelt jeden Grillplatz im Garten, die Küche im Freien. Bei passionierten Hobbyköchen könnte eine „Outdoorkitchen“ allerdings bei der Planung eines Gartens schnell oberste Priorität erlangen. Als kulinarischer und gesellschaftlicher Mittelpunkt einer jeden Gartenparty, ob im Sommer oder Winter zu Glühwein und Bratwurst erfreuen sich die Küchen im Freien immer größerer Beliebtheit und sind bereits in viele Gärten eingezogen.  

Schnell erobert und ziert die rosablühende Waldrebe altehrwürdiges Gemäuer

Clematis montana „Rubens“ starke Kletterpflanze

Clematis montana“Rubens“  ist ein prächtiger und unkomplizierter Kletterkünstler. Diese starkwüchsige Bergwaldrebe erstaunt uns bereits im Frühjahr mit einer Blütenschleppe in zartem Rosa und nach Vanille duftend. Schnell erklimmt sie Mauern, Pergolen  und alte, knorrige Obstbäume. Die Clematis liebt die Sonne und gut durchlässige Böden. Mit dem „Fuss“ möchte sie im Schatten stehen. Es empfiehlt sich daher, den Wurzelbereich nach dem Pflanzen zu beschatten, zum Beispiel durch einen flachwüchsigen Bodendecker oder mit Mulch abzudecken.