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Rispenhortensie im Herbst

Die Ripsenhortensie als blütenreicher Zierstrauch

Ab dem Sommer bis tief in den Herbst hinein blüht die Rispenhortensie, Hydrangea  paniculata, hier eine Sorte mit wunderbaren großen rosafarbenen Blütenrispen.  Diese unkomplizierte Hortensie verträgt Sonne, aber keine Hitze und fühlt sich besonders im lichten Schatten wohl. Im tiefen Schatten kümmert sie allerdings und bringt keine Blüten hervor. Im frischen, nicht zu trockenem Boden, reich an Humus gedeiht diese prunkvolle Hortensie besonders gut und entwickelt sich schnell zum reichblühenden Strauch. Im Frühjahr kürze ich die Zweige um etwa zwei Drittel ein um den Blütenansatz zu fördern. In Einzelstellung oder in der Rabatte ist die Rispenhortensie ein Blickfang, gerade wenn die Blütenfülle der Rosen ab dem Sommer an Üppigkeit verliert.                

Ilex crenata als Ersatzpflanze für Buchsbaum

Der Buchsbaumzünsler

Sollten Ihre Buchse im Garten ihn noch nicht haben, dann bekommen Sie ihn mit Sicherheit, den Buchsbaumzünsler. Liebhaber dieser altehrwürdigen immergrünen wilden und formgeschnittenen Gehölze sollten dann ganz nach dem Motto „der frühe Vogel fängt den Wurm“  handeln. Doch was bedeutet das genau? Beobachten Sie Ihre Schützlinge regelmäßig um einen Befall mit den nicht ganz kleinen gefräßigen grünen Raupen, meist im Inneren der Pflanzen, so früh wie möglich festzustellen. Denn nur die jungen Raupen reagieren auf den Bacillus thuringiensis, den Sie gewissenhaft an allen befallenen Stellen ausbringen. Doch „mit einer Hand lässt sich kein Knoten knüpfen“, was heissen soll, dass nur eine Kombination aus glücklichen Taten und Zufällen dem gefräßigen Schädling Paroli bieten kann: Vielleicht haben Sie ganze Kolonieen von Spatzen oder Völker von Wespen die mithelfen den Feind zu bekämpfen? Ich gebe auch regelmäßig Kompostgaben um die Pflanzen zu stärken. Mit Pheromonfallen ziehen Sie die Schmetterlinge an, die Vorboten eines Befalles. Vom frühen Sommer bis in den Herbst hinein dauert der Kampf gegen den Zünsler und wiederholt sich von Jahr zu Jahr. Diesen kann …

Narzissen, Osterglocken

Der Frühling erwacht

Sie leiten der Frühling ein und zählen zu den beliebtesten Zwiebelgewächsen, die Narzissen. Weiße Dichternazissen, Narcissus poeticus „Actea“ ziehen im April mit gelben Osterglocken in Bändern durch meinen Obstgarten um mit den Blüten von Apfel, Birne und Kirsche ein Fest zu feiern. Wenn Sie  diese sehr charmante und natürliche Art der Pflanzung in der Wiese wählen, achten Sie darauf, dass zwischen den Blütenbändern, man nennt sie auch Drifts, genügend Platz für den Rasenmäher bleibt. Erst wenn die Blätter der Narzissen vergilben, werden sie entfernt. Zu den Cyclamineus Narzissen gehört „Jenny“, mit  zierlichen milchweißen Blüten mit zartgelber Krone. Sie zeigt ihre Anmut schon im zeitigen Frühjahr und leuchtet imposant in der schattigen Rabatte. Naricissus „Peeping Tom“, mit zarten gelben Blüten, gehört zur gleichen Art,  verwildert gerne. Mein Tipp: Wählen Sie aus dem großen Reichtum der vielen Arten und Sorten von Narzissen und planen Sie die unkomplizierten Frühlingsblüher ganz individuell für Ihren Garten.