Autor: mw1972

Agastache und Verbena bonariensis

Verbena bonariensis und andere Giganten im Beet

Zu den Giganten im Bauerngarten, im Staudenbeet und in der Rabatte zählen viele einjährige Blütenschönheiten. Ab dem Hochsommer bis weit in den Herbst hinein brillieren die stattlichen Persönlichkeiten, die im Frühjahr als winzige Samenkörnchen oder kleine Pflanzen ins Beet einzogen. Zu ihnen zählt der Ziertabak, Nicotiana alata, der lange und reich in Weiss, Rosa und Rot blüht. Als Leitpflanze, kombiniert mit Zinnien, Löwenmäulchen und anderen einjährigen Sommerblumen ist er der Star jeder Rabatte. Inspiriert von der englischen Gartenkunst bringen geschickte Gärtner Struktur und Eleganz mit der Zierartischocke, Cynaria cardunculus, oder auch „Cardy“ genannt in üppige Blumenbeete, dort ist sie mit ornamentalen Blättern in silbergrau ein wahrer Blickfang. Verbena bonariensis, das Eisenkraut, einer der schönsten Dauerblüher in jedem Garten ist richtig „hip“ und sät sich- eigentlich als Staude- in großen Mengen selbst aus. Ihre zarten, feingliedrig verzweigten Stängel zieren sich mit violetten kleinen Blütenkörbchen. Einige erreichen nahezu Augenhöhe. Überaus begehrt wird der Gartenliebling von Schmetterlingen, Bienen und Hummeln. Da stellt sich Leben und Erleben ein im Beet. Das Schmuckkörbchen, Cosmos bipinnatus, wächst aus nur einigen wenigen …

Minimalistischer Garten mit Stein

Der minimalistische Garten

Bereits im Japan des 15.Jahrhunderts wurden Klostergärten im streng minimalistischen Stil, entsprechend der Zen-Philosophie angelegt: Der Geist soll durch Meditation einen Zustand der Leere und Vollendung erreichen. Zen-Gärten sind daher „leere“ Gärten, sie bestehen nur aus Kies, Steinen und Felsbrocken. In der Zen-Philosophie finden zeitgemäße, minimalistische Gärten – diese sind puristisch, reduziert auf das Wesentliche – ihre Wurzeln. Im letzten Jahrhundert verkörpert der berühmt deutsche Architekt Mies van der Rohe den minimalistischen Stil in seiner Architektur. Von ihm stammt die berühmte Aussage: „Weniger ist mehr“. Minimalistisch angelegte Gärten sind Gärten ohne „Schnick-Schnack“, sie sind reduziert auf klare Formen. Dezenter Einsatz weniger edler Materialien und Pflanzen zeichnet diese Gärten aus. Entsprechend der Zen-Philosophie bieten sie Ruhe. Gestresste Menschen finden in ihnen einen Ort des Rückzuges und der Entspannung. Auch der gärtnerische Pflegeaufwand ist minimal.

Paeonia Pfingstrose

Pfingstrosen – Paeonia

Persönlich kann ich nur das Beste von ältesten aus China stammenden Kulturpflanzen, den Pfingstrosen oder Paeonien berichten. Die Pflanzen „für ein ganzes Leben“, so heißt es im Staudenkatalog der Gräfin von Zeppelin, wachsen und gedeihen in meinem tiefgründigen, lehmhaltigen und satten Boden ganz prächtig.Die Edelpfingstrose, Paeonia lactiflora, kam erst im 18.Jahrhundert zu uns nach Europa. Sie war ein Geschenk des chinesischen Kaisers an die begeisterte Rosengärtnerin Josephine Bonaparte. Heute können wir für unseren Garten aus dem großen Reichtum gefüllter, halbgefüllter und einfach blühender Pfingstrosen wählen. In zarten Rosa- und Weißtönen bis hin zum kräftigen Rot präsentieren sich die Edelpfingstrosen meist schon vor der Rosenblüte. Die gefüllten Sorten duften besonders gut und eignen sich bestens für die Vase.Im Staudenbeet, im Bauerngarten, kombiniert mit Rosen oder Sorten der gleichen Art zeigen sich die Pfingstrosen von ihrer schönsten Seite. Die Edelpfingstrose darf nicht zu tief gepflanzt werden, ihre „Augen“, das sind die jungen Knospen, dürfen nur 3 cm mit Erde bedeckt werden.Anders hingegen sind die Strauchpfingstrosen zu pflanzen. Die zu den schönsten Schmuckpflanzen zählende Paeonia suffruticosa wächst zu …