Alle Artikel in: Gartengestaltung

Der Gartenplan

Der Gartenplan – Aus Wünschen wird Realität

Nützen Sie doch die kalte Jahreszeit um in der warmen Stube einen Wünschekatalog für Ihren zukünftigen Traumgarten zusammenzustellen. Lassen Sie sich dabei inspirieren von schönen Fotografien traumhafter Gärten, guten Gartenzeitschriften, schönen Gestaltungsbüchern, eigenen Fotos und Reisen in nahe und ferne Länder. Sammeln Sie Ihre Ideen und Wünsche und vergessen Sie nicht, dabei auch alle Familienmitglieder mit einzubeziehen. Blättern Sie nun in Ihrem Wünschekatalog und Sie sehen all Ihre Lieblingspflanzen, erkennen Ihre Lieblingsfarben, Gartenmöbel, die Ihnen gefallen sowie schöne Materialien, die Ihrem Geschmack entsprechen. Nun sind Sie gut ausgerüstet für ein erstes Gespräch mit Ihrem Gartenplaner. Er kann sich ein Bild über Ihre Vorstellungen Ihres Traumgartens machen und bei der Planung viele Ihrer Wünsche integrieren. In einem kolorierten Entwurfsplan ordnet der Gartendesigner Ihre Wunschelemente, wie Sitzplatz im Schatten, kleiner Pool, u.v.m. Im Bepflanzungsplan finden Ihre Lieblingspflanzen einen idealen Platz in Ihrem Traumgarten.    

Agastache und Verbena bonariensis

Verbena bonariensis und andere Giganten im Beet

Zu den Giganten im Bauerngarten, im Staudenbeet und in der Rabatte zählen viele einjährige Blütenschönheiten. Ab dem Hochsommer bis weit in den Herbst hinein brillieren die stattlichen Persönlichkeiten, die im Frühjahr als winzige Samenkörnchen oder kleine Pflanzen ins Beet einzogen. Zu ihnen zählt der Ziertabak, Nicotiana alata, der lange und reich in Weiss, Rosa und Rot blüht. Als Leitpflanze, kombiniert mit Zinnien, Löwenmäulchen und anderen einjährigen Sommerblumen ist er der Star jeder Rabatte. Inspiriert von der englischen Gartenkunst bringen geschickte Gärtner Struktur und Eleganz mit der Zierartischocke, Cynaria cardunculus, oder auch „Cardy“ genannt in üppige Blumenbeete, dort ist sie mit ornamentalen Blättern in silbergrau ein wahrer Blickfang. Verbena bonariensis, das Eisenkraut, einer der schönsten Dauerblüher in jedem Garten ist richtig „hip“ und sät sich- eigentlich als Staude- in großen Mengen selbst aus. Ihre zarten, feingliedrig verzweigten Stängel zieren sich mit violetten kleinen Blütenkörbchen. Einige erreichen nahezu Augenhöhe. Überaus begehrt wird der Gartenliebling von Schmetterlingen, Bienen und Hummeln. Da stellt sich Leben und Erleben ein im Beet. Das Schmuckkörbchen, Cosmos bipinnatus, wächst aus nur einigen wenigen …

Minimalistischer Garten mit Stein

Der minimalistische Garten

Bereits im Japan des 15.Jahrhunderts wurden Klostergärten im streng minimalistischen Stil, entsprechend der Zen-Philosophie angelegt: Der Geist soll durch Meditation einen Zustand der Leere und Vollendung erreichen. Zen-Gärten sind daher „leere“ Gärten, sie bestehen nur aus Kies, Steinen und Felsbrocken. In der Zen-Philosophie finden zeitgemäße, minimalistische Gärten – diese sind puristisch, reduziert auf das Wesentliche – ihre Wurzeln. Im letzten Jahrhundert verkörpert der berühmt deutsche Architekt Mies van der Rohe den minimalistischen Stil in seiner Architektur. Von ihm stammt die berühmte Aussage: „Weniger ist mehr“. Minimalistisch angelegte Gärten sind Gärten ohne „Schnick-Schnack“, sie sind reduziert auf klare Formen. Dezenter Einsatz weniger edler Materialien und Pflanzen zeichnet diese Gärten aus. Entsprechend der Zen-Philosophie bieten sie Ruhe. Gestresste Menschen finden in ihnen einen Ort des Rückzuges und der Entspannung. Auch der gärtnerische Pflegeaufwand ist minimal.