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Paeonia Pfingstrose

Pfingstrosen – Paeonia

Paeonia Pfingstrose

Persönlich kann ich nur das Beste von ältesten aus China stammenden Kulturpflanzen, den Pfingstrosen oder Paeonien berichten. Die Pflanzen „für ein ganzes Leben“, so heißt es im Staudenkatalog der Gräfin von Zeppelin, wachsen und gedeihen in meinem tiefgründigen, lehmhaltigen und satten Boden ganz prächtig.
Die Edelpfingstrose, Paeonia lactiflora, kam erst im 18.Jahrhundert zu uns nach Europa. Sie war ein Geschenk des chinesischen Kaisers an die begeisterte Rosengärtnerin Josephine Bonaparte. Heute können wir für unseren Garten aus dem großen Reichtum gefüllter, halbgefüllter und einfach blühender Pfingstrosen wählen. In zarten Rosa- und Weißtönen bis hin zum kräftigen Rot präsentieren sich die Edelpfingstrosen meist schon vor der Rosenblüte. Die gefüllten Sorten duften besonders gut und eignen sich bestens für die Vase.
Im Staudenbeet, im Bauerngarten, kombiniert mit Rosen oder Sorten der gleichen Art zeigen sich die Pfingstrosen von ihrer schönsten Seite.
Die Edelpfingstrose darf nicht zu tief gepflanzt werden, ihre „Augen“, das sind die jungen Knospen, dürfen nur 3 cm mit Erde bedeckt werden.
Anders hingegen sind die Strauchpfingstrosen zu pflanzen. Die zu den schönsten Schmuckpflanzen zählende Paeonia suffruticosa wächst zu einem stattlichen Strauch heran und schmückt sich ab April mit tellergroßen zarten Blüten. Ihre Veredelungsstelle muss mindestens zehn Zentimeter unter die Erde.

Frühling mit Zierkirschen und Wildobst

Die Blüten der Süßkirsche (Prunus avium) sind ein typischer Anzeiger des Vorfrühlings

Meist blühen sie in üppiger weißer oder rosafarbener Pracht vor den eigentlichen Obstgehölzen: die Zierformen unserer Äpfel, Kirschen, Birnen und Pflaumen. Sie sind wahre Highlights im Frühlingsgarten und viele von ihnen auch in jedem noch so winzigen grünem Gartenreich willkommen.

Hier sei Malus Red Jade erwähnt, ein kleiner eindrucksvoller Zierapfel mit überhängenden Zweigen und leuchtend roten Früchten, ein Baumschmuck, der bis in den Winter hinein Freude bereitet.

Die japanische Scharlachkirsche, Prunus sargentii, wird dagegen größer. Von Liebhabern wird sie zu den schönsten Zierkirschen-Arten gezählt. Sie ist ein wahrer Vier-Jahreszeiten-Baum. Dies wegen ihrer edlen Form, der lichtrosafarbenen Blütenwolke im April, des bronzefarbenen Laubaustriebes, der mahagonifarbenen, glänzend quer gestreiften Rinde und der Herbstverfärbung von Gelb bis zu einem kräftigen Scharlachrot.

Besonders hinweisen möchte ich noch auf die vielen Arten der Felsenbirne, Amelanchier, mit zarter Blüte und prächtiger Herbstverfärbung, sowie die rosa blühende Blutpflaume, Prunus cerasifera Nigra mit ihren schwarzroten Blättern.

Licht im Garten rückt alles in Szene

Gestalten mit Licht im Garten

Nach Sonnenuntergang bedarf es des geschickten Einsatzes von Licht, um jegliche Architektur- also auch die Gartenarchitektur – zu inszenieren. Licht rückt besondere Elemente wie Bäume und Skulpturen auch in der Nacht in den Mittelpunkt, schafft Blickfänge, enthüllt aber auch Stolperfallen. Farbeffekte, helle Neontöne oder warmes, schmeichelndes Kerzenlicht, beeinflussen zudem unsere Stimmung. Deshalb ist das Gestalten mit Licht im Garten ein wichtiger Aspekt, der nicht nur mit technischen Mitteln bequem zu realisieren ist.
Wasseranlagen wie der Teich oder der Pool lassen sich nachts mit speziellen Unterwasserleuchten ganz besonders in Szene setzen. Leuchten, die sich farblich verändern, erzeugen spektakuläre Lichteffekte, diese müssen jedoch zur Gartensituation passen.