Autor: mw1972

Kastanie der Biergartenbaum

Die Kastanie, der Biergartenbaum

Die mächtige weißblühende Kastanie, Aesculus hippocastanum, oder Roßkastanie, ist in Bayern ein beliebter Biergartenbaum. Unter dem Dach ihrer großen, gefingerten Blätter, im angenehmen sommerlichen Schatten lässt sich das kühle, frische Bier besonders gut genießen. Für den Hausgarten ist sie viel zu groß, wird diese Art doch bis zu 20 m hoch und 18 m breit. Die kleine Verwandte dagegen, Aesculus carnea „Briotii“, oder Rotblühende Roßkastanie, überrascht mit zahlreichen leuchtendroten Blütenkerzen und ist in größeren Gärten oder Parkanlagen ein prächtiger Schattenspender. Mit Kastanien im Herbst ist sie eher geizig, von der Miniermotte, die die Blätter der großen weißblühenden Schwester frühzeitig braun werden lässt, wird sie allerdings kaum befallen.

Ein Kiesbeet

Ein Kiesbeet anlegen

Heben Sie zunächst den vorhandenen Boden ca. 20 – 30 cm tief aus. Erstellen Sie anschließend einen Unterbau aus Frostschutzkies, Splitt oder Roll-Kies, den Sie günstig in jeder Kiesgrube bekommen. Darauf legen Sie ein wasserdurchlässiges Unkrautvlies. Dieses ist zugleich ein trennender Schutz zur nächsten Lage aus Kalkschotter, Granitschotter oder feinem Kies ( ca. 5 cm ). Das Material für die oberste Schicht wählen Sie frei nach Ihrem Geschmack. Nun pflanzen Sie die Stauden, Kräuter oder Gehölze. Öffnen Sie dazu das Vlies zum Pflanzen mit einem Kreuzschnitt.

Rollrasen

Rollrasen statt Rasenansaat

Wenn Sie mit Ihrem „alten Rasen“ nicht mehr zufrieden sind, da dieser viele Kahlstellen aufweist oder stellenweise vertrocknet ist, dann geben Sie einfach Rollrasen darüber. Dies empfehlen Spezialfirmen, die Ihnen die fertig aufgerollten Rasensoden liefern. Einzige wichtige Voraussetzung: Der alte Rasen sollte frei von Unkraut sein und darf keine Verdichtungen aufweisen.