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Ein Bachlauf im Garten

Ein Bachlauf im Garten

Ein Bachlauf im Garten

Für einen Bachlauf im Garten reicht oft schon ein geringes Gefälle von 5 % aus.

Mit der Gestaltung eines Bachlaufs zieht bewegtes, fließendes Wasser in den Garten ein, und mit diesem, neue Geräusche, wie ein sanftes Plätschern oder gleichmäßiges, sanftes Rauschen.

Ein Hanggrundstück bietet gute Voraussetzungen für einen Bachlauf, jedoch genügt oft schon ein geringes Gefälle von etwa 5 % für dieses äußerst attraktive Gestaltungselement. Der Einbau von Wasserfällen, Kaskaden – das sind Wassertreppen – und Stufen gleicht auf spannende Weise größere Höhenunterschiede aus. Unterschiedliche Strömungsgeschwindigkeiten machen den Bachlauf reizvoll und abwechslungsreich. Ruhiges Wasser, das sich zu einem kleinen Tümpel oder See staut, ergießt sich über flache Plateaus aus Steinen oder Findlingen als Wasserfall in den Bachlauf. Endet der Bachlauf in einem Teich, so wird sein Ursprung, eine künstliche Quelle, mithilfe einer elektrischen Pumpe und einem Schlauch von diesem mit Wasser versorgt.

Eine Terrasse

Terrassen gestalten

Eine Terrasse

Ein Sonnensegel als Gestaltungselement und Dach der Terrasse

Die Terrasse ist der wichtigste Sitzplatz der Familie, das „Herz des Gartens“. Sie befindet sich meist in unmittelbarer Nähe des Wohnhauses. Bei der Gestaltung einer Terrasse entsteht dann eine harmonische Situation, wenn diese mit den Proportionen, dem Stil und der Einrichtung des Wohnhauses im Einklang ist. Die Traufhöhe des Gebäudes, das ist die Höhe vom Boden bis zur Regenrinne, ist beispielsweise ein ideales Maß für die Tiefe der Terrasse. Bei einem kleinen Grundstück kann auch die Höhe des ersten Stockwerkes die Tiefe bestimmen. Gastfreundliche Gartenbesitzer achten darauf, die Terrasse nicht zu klein zu planen, denn hier spielt sich oft das Grill- und Partyleben im Garten ab. Liegestühle, hübsche Pflanzgefäße, ein Sonnenschirm, Loungemöbel gehören zum Mobiliar einer Wohnterrasse und brauchen Platz.

Der Duftgarten

Hyazinthen betören mit ihrem Duft

Hyazinthen betören mit ihrem Duft

Viele Pflanzen- und Blütenschätze im Garten beeindrucken uns nicht nur durch Ihre Farben- und Blütenpracht, sondern auch durch den herrlichen Duft, den sie verströmen. Sie machen den Garten zu einem wahren Sinneserlebnis.

Zu den Duftpflanzen zählen auch Kletterpflanzen, wie die Duftwicke. Sie ist einjährig und kann ab April direkt ins Freiland gesät werden. Die Wicken klettern Zäune, Mauern und Pergolen empor. Eine Kletterpflanze mit betörender Note ist das Geißblatt, Lonicera heckrottii. Ein Schlinggehölz für Laube und Pergola. Es wächst auch gerne in große Sträucher oder robuste Bäume, hat rotgelbe Blüten und liebt ein halbschattiges Plätzchen.

Wer einen großen Garten besitzt, kann auch eine Hecke aus duftenden Blütensträuchern pflanzen. Bereits im Winter öffnet der Duftschneeball, Viburnum x botnantense Dawn, seine rosafarbenen, angenehm duftenden Blüten. Ihm folgt der Flieder, den es in vielen Arten und Sorten gibt. Der Bauernjasmin, Philadelphus coronarius, besticht in der Hecke durch seinen schweren, süßen Duft. Die weißen Blüten erscheinen ab Juni. Ebenso im Sommer schmückt sich der Sommer-Hängeflieder, Buddleja alternifolia mit kaskadenartig überhängenden Blütenzweigen in lavedelblau die an Honig und Vanille erinnern. Einer der schönsten Blütensträucher überhaupt, besucht wird er von Schmetterlingen.

Alle Duftpflanzen sollten in die Nähe eines Sitzplatzes, einer Gartenbank, am Hauseingang oder entlang eines Weges gepflanzt werden um das Dufterlebnis möglichst oft genießen zu können.