Autor: mw1972

Krokusblüten - Krokus

Krokusse – Boten des Frühlings

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen im Vorfrühling sind sie plötzlich da und zeigen sich in leuchtenden Farben. In gelb, weiß, lila und violett präsentieren sich die Blütenkelche der Krokusse von Februar bis März auf Wiese, Rasen, Rabatten und am Gehölzrand. Die Irisgewächse kommen bereits im Herbst mit einer Pflanztiefe von 5 – 10 cm in die Erde. Setzen Sie die kleinen Knöllchen dicht an dicht, das erzeugt im Frühling die schönsten Blütenbilder. Krokusse eignen sich zum Verwildern. Gerne kehren sie in großer Zahl Jahr für Jahr zurück, ein sonniges Plätzchen und durchlässiger Boden sind allerdings Voraussetzung. Auch sollte das Laub nach dem Blühen nicht abgemäht werden, denn die Blätter versorgen die Knöllchen mit Kraft und Lebensenergie. Zu den vielen imposanten großblumigen Züchtungen gesellen sich die Wildkrokusse, diese vermehren sich besonders gut und überraschen uns mit einem zarten Duft. Eine sehr empfehlenswerte Art ist Crocus tommasinianus.

Sichtschutz im Garten

Sichtschutz im Garten

Schon im Mittelalter war der Hortus conclusus (lat.) – ein geschlossener, eingefriedeter Nutz -oder Blumengarten- ein beliebtes Bildmotiv. So zeigt das „Paradiesgärtlein“, ein von einem unbekannten Meister um 1410 geschaffenes Gemälde, Maria inmitten von Engeln und Heiligen im Schutze eines von Mauern umfriedeten Gartens. „Der Hortus conclusus repräsentierte das irdische Paradies, außerhalb dessen Einfriedung die heillose Welt ist.“ Gestalten wir nun unsere modernen Gärten, so können wir ein Gefühl der Behaglichkeit und der Geborgenheit nur dann schaffen, wenn wir uns vor unerwünschten Einblicken, Wind und Lärm nach außen hin schützen. Bei der Planung meiner Gärten achte ich deshalb ganz besonders darauf, dass Geborgenheit im Raum durch das Gestaltungselement Sichtschutz entsteht. Dafür wähle ich zum Beispiel eine Hecke, einen Zaun, eine Pergola oder eine Mauer. Als Gestaltungselemente kommen dabei neben klassischen Materialien wie Holz, Klinker oder Stein ebenso moderne wie Stahl, Glas oder Beton zum Einsatz. Dies hängt neben dem Bedürfnis des Gartenbesitzers nach Nähe und Distanz vor allem vom Stil des zu planenden Gartens ab.

Japanischer Fächerahorn

Der japanische Fächerahorn

Goldgelb, im sonnigen Orange oder feurigem Rot kündigen die vielgestaltigen Sorten des japanischen Fächer-Ahorns, Acer palmatum, den Herbst an. In Japan ist der Fächerahorn einer der wichtigsten Bäume in der traditionellen Gartengestaltung. Vom Frühjahr bis in den Herbst hinein besticht der exquisite Kleinbaum durch farbigen Austrieb, imposante Blattform und wunderbare Herbstfärbung. In Kombination mit immergrünem Rhododendron wirkt der japanische Ahorn besonders schön und ist auch längst in europäische Gärten als graziles Gestaltungselement eingezogen. Wie die Rhododendren liebt der japanische Fächer-Ahorn sauren, frischen und feuchten Boden sowie den lichten Schatten.